Workend: Tod und Trauer in der Arbeitswelt – Wie finde ich (m)einen Umgang mit diesen Themen in Supervision und Coaching?
mit Karin Borck
6. und 7. November 2026
Die Seminarreihe Workend bietet in kompakter Form Input und Erfahrungsaustausch zu speziellen Aspekten der supervisorischen Beratungspraxis. Sie ist gedacht als Ergänzung und Auffrischung von Weiterbildungsinhalten und bietet Gelegenheit zum kollegialen Wiedersehen und Kennenlernen. Workend und wohlverdientes Wochenende schließen sich nicht aus: Gearbeitet wird freitagsabends und samstags bis 16:30 Uhr.
Tod und Trauer gehören zum Leben dazu – und können uns auch im beruflichen Kontext immer wieder begegnen. In der Supervision können diese Themen präsent werden, wenn etwa ein Teammitglied verstirbt, sich eine Klient*in suizidiert oder ein Todesfall im persönlichen Umfeld von Supervisand:innen die Arbeits- oder Teamsituation belastet. Träger und Organisationen reagieren auf solch herausfordernde Situationen häufig unsicher.
Was bedeutet das für die supervisorische Begleitung von Gruppen, Teams und Einzelpersonen? Wie können Supervisor:innen professionell und zugleich sensibel und rollensicher mit dem Thema Tod und Trauer in der Arbeitswelt umgehen? Und welche Rolle spielen möglicherweise auch unsere eigenen Erfahrungen mit Verlust und Schmerz?
Das Workend bietet fachliche Impulse sowie vielfältige Möglichkeiten zum Austausch rund um das Themenfeld Tod und Trauer in der Arbeitswelt sowie den Umgang damit in der supervisorischen Praxis. Teilnehmende können eigene Praxisbeispiele einbringen und diese gemeinsam mit der Gruppe reflektieren. Es soll Raum entstehen, um als Supervisor:in einen sensiblen und tragfähigen Umgang mit diesem herausfordernden Thema zu entwickeln.
Zielgruppe: Interessierte aus den Bereichen Supervision und Coaching
Termine: Freitag, 6. November 2026, von 17:30 bis 20:30 Uhr und Samstag, 7. November 2026, von 9:30 bis 16:30 Uhr
Ort: Supervisionszentrum Berlin I Crellestraße 21 I 10827 Berlin
Teilnahmegebühr: 180 €
Anmeldung: Elke Haack eh@supervisionszentrum.berlin.
Karin Borck ist Professorin an der Fachhochschule Potsdam und lehrt im Fachbereich Sozial- und Bildungswissenschaften. Ihre Schwerpunkte sind Beratung, Leitung, Zusammenarbeit mit Familien. Sie forscht zu anthropologischen Themen wie Trauer am Arbeitsplatz, Trost im Lebenslauf und zur Bedeutung des Wartens. Sie ist Supervisorin und Coach.